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Joost(tm) - Behind the scenes


Published on Januar 17th, 2007
2 Comments

Joost(tm) wurde ja angeblich durch ein Mißgeschick aufgedeckt, weil jemand die Domain joost.com haben wollte und beim rumspielen entdeckt hat, dass dahinter das Venice Project steckt.

Joost(tm) behind the scenes

Hinter Joost(tm) stehen die Macher von Skype bzw. dem ehemaligen Kazaa. Weil das Beta-Programm derzeit ja nur sehr zögerlich aufgemacht wird, hier ein Tipp wie man an ein paar mehr Infos kommt.

Die Zielsetzung von Joost(tm) ist, das verkorkste Model des Fernsehens mit festen Zeiten und festen Kanälen zu durchbrechen. Dabei wird auf die bewährte P2P Technologie gesetzt, die dafür sorgt, daß die Sendungen verteilt werden. Genau wie bei Skype wird auch hier das Model so funktionieren, daß je mehr Benutzer dabei sind, desto besser kann auch die Qualität werden.

Geschickt finde ich, dass Joost(tm) mit seiner Geheimhaltungspolitik natürlich die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Bei mir hat es auch einige Woche gedauert, bis ich meinen Beta-Account bekommen habe und damit ein wenig Testen und Spielen konnte. Allerdings gilt ein Non-Disclosure-Agreement, das es verbietet über das Produkt zu schreiben bzw. davon Screenshots zu zeigen.

Aber was auf der Homepage zu finden ist und was sonst noch im Internet darüber zu lesen ist, gehört wohl nicht mehr zum geheimen Teil. Was ich aber sagen kann ist, dass mir das Konzept gut gefällt und das ganze wirklich Potential hat. Klar fehlen im Augenblick noch die Inhalte und Verträge mit großen Content-Provider für Serien und Filme fehlen auch noch. Aber es wird immerhin schon Werbung eingeblendet, allerdings lang nicht so intensiv wie bei unseren Privatsendern.

Das Projekt ist ja noch lang nicht abgeschlossen, allerdings kann man sich für den Beta-Test anmelden und hoffen, dass man bald aufgenommen wird. Aber die Erwartungen sollte man nicht zu hoch schrauben, da wie gesagt noch die Inhalte fehlen.

Auf den Seiten bzw. im Blog von Joost(tm) gibts bereits einiges an Interviews bzw. auch technischen Infos, wie beispielsweile die Information, dass etwa 320 MB für eine Serienfolge übertragen werden muss und dass gleichzeitig auch ein Upstream erfolgt. Eben wie bei Skype und anderen P2P Diensten eben auch. Allerdings kann man mit dem Betrachten der Inhalte quasi sofort beginnen, da es sich ja um ein Streaming-Format handelt, d.h. keine Verzögerungen wie bei Video-On-Demond Angeboten, wo erst die gesamte Sendung geladen werden muss. Aber ich hab schon wieder zu viel erzählt. Ich sach nur “Geheimhaltung” ;)

Ein bisschen Infos gibts auch schon auf Golem und Bilder 


Comments

Reader Comments:

  1. Jörg wrote on Januar 29th, 2007

    Habe einen Blog geschrieben… mit Immer neuen News, und der möglichkeit >Einladungen zu bekommen…

    http://joerg.rapidspace.de/WBB/wordpress/

    Jörg

  2. Websenat » Joost(tm) kommt wrote on Mai 26th, 2007

    [...] Knut fällt bei IKEA die Preise und Joost bringt high-quality Video kostenlos per Internet auf den Rechner. Joost soll dabei aber nicht nur Video zeigen, sondern auch mit Mehrwertdiensten aufwarten. Hinter Joost stecken die beiden Skype- und Kazaa-Begründer Janus Friis und Niklas Zennström. Diese suchen Partnerschaften mit TV- und Film-Firmen, um ihr Ziel zu erreichen. Ziel von Joost ist es, “Fernsehen wann und wohin immer gewünscht per Internet empfangbar zu machen, ohne die Restriktion von Sendezeiten und Abonnements”. Wie auch bei ihren anderen Prdukten ist für den Empfang der Programme ein P2P-Client nötig. Momentan steckt Joost noch im Beta-Stadium. Die benötigte Clientsoftware, zum Empfang der Programme, hat aber schon Version 0.7.3 erreicht. Vorerst gibt es diese nur für Windows. Später werden Linux- und Mac-Versionen folgen. GadGetGui.de gehören zu den Auserwählten die an dem Betatest teilnehmen, aber auch nichts erzählen dürfen. Die Programme sollen kostenlos für die Benutzer sein. Finanziert wird dieser Dienst über Werbung. Mal sehen ob das Prinzip aufgeht. Vielversprechend sehen die Screenshots aus: [...]

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