Bei Yanko Design gibts mal wieder was Interessantes. Eine 360° Kamera. Sieht auf den ersten Blick mehr aus wie eine Sprühdose, aber macht irgendwie Sinn. Hochhalten, abdrücken und schon ist das Panorama fast fertig. Leider noch eine Designstudie
Eigentlich war die Erfindung genial: Die Sofortbildkamera (Polaroid-Kamera), die ein Foto direkt nach der Aufnahme in die Hand nehmen ließ.
Seit dem die Digitalkameras den Markt beherschen, kann man seine Fotos zwar immer sofort herzeigen, aber nie direkt aus der Hand geben.
Die Firma Zink hat sich die Idee nochmal angepackt und eine digitale Kamera mit eingebauten Drucker entwickelt.
Der Clou an der ganzen Sache ist, dass der eingebaute Drucker völlig ohne Tinte “druckt”. Der Trick ist das Papier, eine Art Thermopapier in Farbe:
The key to this process is the patented ZINK paper, an advanced composite material with dye crystals embedded inside and a protective polymer overcoat layer outside. ZINK paper is durable, colorful, and affordable. (zink.com)
Ach ja nochwas: Es wird diesen Drucker auch ohne Kamera geben. So kann man sein Handy oder Digicam weiterhin nutzen. Irgendwann im Jahr 2007 werden die Geräte ab 99 Euro erhältlich sein. Ich freu mich drauf.
Genauere Infos zur Funktion findet Ihr beim Hersteller Zink und bei Golem.
Endlich mal was Neues beim Design von Kameras und MP3 Playern. Die Idee mit dem drehbaren Display hat was, denn damit lassen sich die Funktionen auch steuern, wenn man mal nicht so genau hinschaut und man weiss immer, in welchem Modus die Kamera, ähmm der Player ist .
Die i7 von Samsung bietet neben der Digitalkamerafunktionalität mit - wie schwer zu erraten war - 7 Megapixeln auch einen eingebauten MP3-Player und zusätzlich noch einen Reiseführer für an die 30 Länder und noch viel mehr Regionen. Das Modell ist auch gleich noch mit 512 MB Speicher ausgestattet, wobei sich der Reiseführer gleich mal auf 60 MB ausbreitet. Bleibt aber immer noch eine Menge Speicher übrig, die sich einerseits für Fotos, andererseits für MP3’s nutzen lässt.
Dabei hat die Kamera aber eine Besonderheit, denn das Display lässt sich drehen. Mit Hilfe der Drehfunktion wird auch die Funktionalität gesteuert. In der “Normalstellung” kann man sich MP3s anhören, 90 Grad nach links gedreht dient der Touchscreen der Steuerung des Multimediaplayers und wenn man den Touchscreen 180 Grad nach links gedreht hat, kann man Fotos schiessen bzw. Videos aufnehmen. Dass das Display auch noch gleich 3-Zoll groß ist, macht sich beim betrachten der Bilder bzw. Videos sicherlich sehr gut.
Die Vidoes werden im Format MPEG4 mit bis zu 1024 x 768 Pixel aufgenommen. Der Sound im MP3-Format.
Leider ist nicht klar, ob ein Erweiterungsslot existiert, was natürlich schade wäre. Aber vielleicht ergeben sich da in Kürze noch mehr Einsichten.
Die Samsung i7 wird ab Mitte März für rund €380 erhältlich sein, also sicherlich im Rahmen anderer 7 Megapixel Kameras mit dem erweiteren Funktionsumfang, der oben beschrieben wurde.
Update: jetzt auch bei Golem mit ein paar technischen Infos:
Gespeichert wird auf SD- oder SDHC-Karten. Der interne Speicher selbst ist mit 512 MByte erheblich größer als bei den Durchschnittskameras. Vertonte Videos im MPEG4-Format werden mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Mit 20 Bildern in der Sekunde sind auch 800 x 592 Pixel möglich.
Die Lichtempfindlichkeit stellt man automatisch oder manuell zwischen ISO 80, 100, 200, 400 und 800 sowie 1.600 ein. Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 15 und 1/2.000 Sekunden.
Laut Golem wurde bisher nur die englische Version angekündigt, d.h. der Reiseführer wird damit wohl auch nur in Englisch verfügbar sein, was aber nicht unbedingt ein Hindernis sein muss.
Dass man seine Digitalkamera mittlerweile überall mit hin schleppt, ist ja normal und auf Bloggertreffen oder ähnlichen Zusammenkünften ist die Blitzfrequenz deutlich höher, als bei sonstigen Stammtischtreffen. Wer allerdings die Olympus µ770 SW sein eigen nennt, der kann damit sogar schwimmen gehen. Denn die Olympus ist wasserdicht bis 10 Meter und funktioniert auch bei -10 Grad Celsius noch. Ideale Voraussetzungen also für Skifahrer und Taucher.
Nebenbei verkraftet die Kamera es auch, wenn sie mal fallengelassen wird. Angeblich sogar aus 1,5 Metern Höhe. Durch das innen liegende Objektiv, das sich auch beim Zoomen noch brav im Gehäuse hält, besteht da auch ein ordentlicher Schutz und sicherlich war das auch für die Wasserdichtigkeit ein wichtiges Kriterium. Die Kamera bietet eine Auflösung von 7,1 Megapixeln, was mittlerweile wohl zum Standard in dieser Klasse wird. Außerdem tut das 3fach-Zoomobjektiv von 38 bis 114 mm seine Arbeit im Gehäuse. Das Display ist wieder mal nur 2,5-Zoll groß und hat die üblichen 230.000 Pixel.
Leider ist nicht klar, wieviel Speicher die Kamera bereits mitbringt. Aber wenigstens einen USB-Anschluss gibts, damit Bilder und Videos (640×480er Auflösung) einfach übertragen werden können.
Die Kamera wird wohl 400 Euro kosten und liegt damit auch nicht außerhalb der Preise für ähnliche Produkte, allerdings mit dem Plus für die Wasserdichtigkeit.
mehr bei Golem
Digitale Fotoapparate werden immer kleiner und können immer mehr. Videofunktion gibt es für die Knipser zwar schon länger, aber Casio hat jetzt eine Kamera vorgestellt, die das bisherige leicht übertrifft:
Stereo-Ton
7-Fach optischer Zoom (mit extrem leisen Motor für Video)
Breitbild (16:9) mit 848 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde
Antiverwacklung (Anti Shake DSP)
Exilim EX-V7.
Wenn ich das Bild mal genauer anschaue, könnt das Autofokuslicht unterhalb des Objektives eine weiße LED sein. Perfekt wäre dann, wenn Casio dieses Licht als Videolicht nutzen lässt, wie bei manchen Handys.
Die restlichen Daten der Exilim EX-V7 findet man beim Hersteller.
Nein, nicht wirklich, da ist jetzt kein Loch drin. Aber die Speicherkapazität wurde damit ordentlich in die Höhe getrieben. Das ist wohl auch ein Schritt, die Kapazität der Handys von Sony Ericsson besser zu unterstützen, die ja mittlerweile gerne als MP3-Player herhalten und mit den 8 GB den iPod Nanoteilchen von Apple prima Konkurrenz machen könnten. Allerdings sind die 300 Dollar doch noch ein wenig heftig um sein Handy aufzurüsten. Ich muss doch glatt mal schauen, ob meine Sony T30 damit zurecht kommt. Aber vermutlich mal wieder nicht - oder sind die Teile kompatibel. Weiss da jemand genaueres ?
BenQ hat sich selbst ja ziemlich ins Abseits gestellt mit den letzten Aktionen. Dabei bauen die ganz nette Geräte wie zum Beispiel die 7-Megapixel-Kamera namens X710. Die gerade mal 20mm dicke Kamera hat ein Pentax-Objektiv mit Brennweitenbereich von 37,5 bis 112,5 mm und Blendenöffnungen von F2,7 bis 4,3.
Die Kamera hat auch ein 3-Zoll-Display, wie ich es auch von meiner Sony T30 (Shop!) gewohnt bin. Ein derart großes Display hat den Vorteil, daß man sich die Bilder wirklich sehr gut ansehen kann und auch mal eine kleine Dia-Show auf der Sony T30 laufen lassen kann. Allerdings hab ich bisher nicht rausbekommen, ob das bei der X710 auch möglich ist.
Ebenso wie meine T30 bietet die X710 Videoaufnahmen bis zum Format von 640×480 bei 30 Bildern. Allerdings finde ich keine Angabe, wie lange die Aufzeichnungsdauer ist. Bei den internen 18 MB der X710, lassen sich nur kurze Szenen filmen. Wenn man eine 2-GB-SD-Karte zusätzlich einbaut, dann reicht es bei meiner Sony immerhin zu über 45 Minuten Video.
Ein kurzes Video, das mein Mitblogger mit meiner T30 aufgenommen hat, hab ich auch noch hier eingefügt.
Btw, die Kommentare bei Golem lassen im Augenblick nicht auf sehr viel Gegenliebe auf BenQ schließen. Preis und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt.
via Golem